Angezogen von Italien und der provenzalischen Landschaft, Marie Fontaine, Eine wohlhabende Witwe aus Nordfrankreich entdeckt das Schloss Grignan.

Sie kaufte es 1912 und beschloss, ihr Vermögen für seine Restaurierung einzusetzen. Sie holte sich Rat bei den Gelehrten ihrer Zeit und veranlasste Renovierungsarbeiten. Die Herangehensweise und Qualität der Arbeiten spiegeln den Geschmack des gehobenen Bürgertums der Belle Époque wider.

Nach Marie Fontaines Tod im Jahr 1937 führten ihre Erben ihr Werk nicht fort. Das Schloss, obwohl teilweise bewohnt, verfiel allmählich, bis es 1979 vom Département Drôme erworben wurde.